Bellwald Architekten AG
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Neubau Prüfstand Dieselmotor WinGD

Die Zeit, in der Sulzer in Winterthur Schiffsdieselmotoren gebaut hat und das ganze Vogelsangquartier gezittert hat beim Testlauf im Gebäude 11, diese Zeiten sind schon lange vorbei. Aber dennoch werden nach wie vor in Winterthur Schiffsdieselmotoren getestet. Im Engine Research and Innovation Center der Winterthur Gas & Diesel Ltd. in Oberwinterthur wird ein neuer Einzylindermotor zukünftig getestet werden. Neue Brennstoffe sind ein wichtiger Teil der Entwicklung von heutigen Schiffsmotoren. Für den neuen Motor planen wir einen Prüfstand und erweitern das 1993 erstelle Gebäude an der Sulzerallee.

Projektstand: in Ausführung

Auftraggeber: Winterthur Gas & Diesel Ltd.

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Löchligaischt – Gesellschaftshaus am Untersee

An wunderbarer Lage am Ufer des Untersees in Eschenz steht das Gesellschaftshaus Löchligaischt. Der Altbau hat auf eine lange Geschichte zurückblicken dürfen, war jedoch stark sanierungsbedürftig und die Eigentümer haben entschieden, einen Ersatzneubau zu erstellen. Nach langer und intensiver Planungsarbeit und einem Jahr Bauzeit nähert sich das Projekt dem Ende und das Haus steht bezugsbereit. Sobald die Umgebungsgestaltung abgeschlossen ist, kann das Gesellschaftshaus genutzt werden für Workshops, für gemütliche Tage am See, für die Komposition neuer Songs, für das Aushecken von neuen Geschäftsideen, …

Projektstand: in Ausführung

Auftraggeber: Privat

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Sanierung Lindstrasse

Die Bauarbeiten der Sanierung des Mehrfamilienhauses mit 12 Wohnungen in der Lindstrasse sind schon weit fortgeschritten.Die neuen Fenster sind montiert und schützen vor schlechtem Wetter und im Dachgeschoss lassen die Deckendurchbrüche die grosszügigen, offenen Wohnbereiche der Maisonettewohnungen erahnen.

Projektstand: in Ausführung

Auftraggeber: Logis Suisse AG, Baden

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Townhouse Spitzweg

Für die Heimstätten-Genossenschaft konnten wir 2018 acht Townhouses im Birchermüesli-Quartier am Spitzweg in Winterthur erstellen. Mit der Bauweise in Holz, einer Photovoltaikanlage auf dem Dach und fünf Erdsonden konnte so ein Beitrag zur 2000- Watt-Gesellschaft geleistet werden. Die ost-west orientierte Zeile gestattet eine wechselseitige Ausrichtung der acht Einheiten, so das zwischen den alternierenden Hauszugängen, vier je Seite, grosszügige Aussenräume entstehen. Eine interne Treppe ins Obergeschoss und eine Sambatreppe ins Untergeschoss macht jede Einheit autark. Die schmalen zweigeschossigen Häuser wirken durch die teilweise hohen, loftartigen Räume grosszügig. Die beidseitige Belichtung scheint durch überhohe Fenster ins Innere und durchdringt beide Geschosse über die offene Treppe. Gangflächen sind gleichzeitig Service-und Arbeitszonen. So wird die begrenzte Grundfläche optimal genutzt. Eine Holzbox im EG mit WC, Garderobe, Küche und Kellertreppe wirkt wie ein homogenes Möbel und trennt geschickt den Eingangsbereich vom Wohnen. Die Treppe ins Obergeschoss dominiert skulpturenhaft die Küche. Die dunkelblaue Küche wiederum pointiert sich selbst im Kontrast zu den feinen Holzoberflächen der Wände und Decken.

Die Chaussierung im Aussenraum vom Quartiertreff und den Townhouses verstärkt den Eindruck der Zusammengehörigkeit. Rotbuchenhecken vermitteln zum bestehendem Quartier und zonieren die privaten Bereiche.



Projektstand: Ausgeführt

Auftraggeber: Heimstätten-Genossenschaft Winterthur

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Wiederaufbau Altstadthäuser Steckborn

Steckborn, das mittelalterliche Städtchen am Bodensee, ist im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz als von nationaler Bedeutung eingestuft.

Inmitten der fächerartig aufgebrauten Stadtanlage fielen im Winter 2015 vier Häuser einem Brand zum Opfer. Genau an der Schnittstelle zweier signifikanten, innerstädtischen Achsen klafft nun eine Lücke.

Diese Lücke wird nun nicht einfach nur geschlossen, sondern der Neuanfang als eine Chance zur Aufwertung erkannt und genutzt. Im Zuge des Entwurfs für den Wiederaufbau wurden Mängel und Chancen der städtebaulichen Situation, sowie der verlorenen Gebäude, genau analysiert. Daraufhin wurde als Leitgedanke für das Vorgehen die Hommage gewählt.

Zwischen den beiden Extremen der vollständigen Wiederherstellung und Imitation der verlorengegangenen Gebäude und dem, von der Individualität des Ortes losgelösten, rationalen Bauen der Gegenwart, lässt der Entwurf den Neubau und die Altstadt wie Zahnräder ineinander greifen.

Von einer komplett rationalisierten Fassade ausgehend, werden identitätsstiftende Elemente aus dem Ortsbild aufgegriffen und ohne den Wunsch nach Imitation, sondern aus der Freude am Detail, eingefügt und ausformuliert. Das Bedürfnis nach Abgrenzung des Neuen wird überwunden und durch die bewusste Entscheidung für gestalterische Kontinuität ersetzt. So entsteht ein Ensemble, welches ortstypische Merkmale formal aufgreift, interpretiert und sich wie selbstverständlich als Zitat der ursprünglichen Bebauung, im Kern von Steckborn positioniert.

Bescheidener Mittelpunkt des Konzepts stellt der aufgewertete Innenhof dar. Um den Wünschen der Bauherrschaft nach Zufahrt und Parkmöglichkeiten genauso entgegen zu kommen wie dem Wunsch nach einem Angebot von Aussenbereichen, wurde eine symbiotische, transluzente Struktur entwickelt. Die, um ein Geschoss angehobene, Gartenebene bietet allen Bewohnern der neuen Bebauung mit Decks und Pflanzkübeln einen gemeinsam genutzten Aussenbereich.

Projektstand: Wettbewerb

Auftraggeber: Privat / Stadt Steckborn

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Pausenraum BBW

Auf Wunsch der Lehrerschaft wurde das Lehrerzimmer der Berufsbildung Winterthur BBW neu gestaltet. Ziel war ein zum Aufenthalt einladender Begegnungsraum, mit einer Möblierung für ca. 30 Personen.

Dank cleverem Umplatzieren der bestehenden, jedoch aufgewerteten Einbaumöbel und dem Einsatz von Farbe an diesen wie an Wänden und der Decke wurde der Raum sanft gegliedert und in Bereiche differenziert. Der Raum bleibt jedoch als Ganzes vorhanden und die verschiedenen Bereiche stehen zu einander in Kontakt.

Die bestehenden Postfächer bilden mit dem schwarzen Brett und dem Zeitungsständer einen Korridor. Farbstreifen und Pendelleuchten zwischen den Fächern akzentuieren diesen Zugang.
Ein einladendes Honiggelb zieht sich über die Wand und Decke und generiert zusammen mit wohnlichen Teppichen und einem blühenden Leuchtenhimmel die Raumzone der Lounge. Möbliert mit Sofas, Sesseln und Beistelltischen ist eine wohnliche Atmosphäre entstanden, welche einlädt, sich zu entspannen, Zeitung zu lesen oder sich in ruhige Gespräche zu vertiefen. Der neu ergänzte Küchenkorpus am Rücken des Zeitungsständers und die Wand wurden farblich aufeinander abgestimmt. So bilden Farbfläche an der Wand und Korpus eine L-Form über Eck, welche die Küchenzone markiert. Hier steht ein langer Tisch als Herzstück dieser Zone. An ihm wird geplaudert, diskutiert, gelacht, gegessen und dann und wann auch mal gearbeitet.

So entstanden drei Nutzungszonen mit ihren eigenen entsprechenden Stimmungen, welche heute von der Lehrerschaft rege genutzt werden.

Projektstand: ausgeführt

Auftraggeber: Berufsbildungsschule Winterthur

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Ersatzneubau Mehrfamilienhaus

Mit einem Ersatzneubau sollen bestehende baufällige Mehrfamilienhäuser ersetzt werden. Das Projekt reagiert geschickt auf eine sehr schwierige Grundstückssituation an einer stark befahrenen Strasse. Eine Laubengangerschliessung ermöglicht es, die Wohnungen optimal anzuordnen mit dienenden Räumen auf der lauten Seite und den Wohn- und Schlafräumen auf der Gartenseite.

Projektstand: Baubewilligungsverfahren

Auftraggeber: Heimstätten Genossenschaft Winterthur

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Umbau Mehrfamilienhaus

Neben Sanierungsmassnahmen und energetischen Verbesserungen ist eine Neugestaltung des Daches geplant und eine innerstädtische Verdichtung wird mit einem neuen Attikageschoss erreicht.

Projektstand: Studie

Auftraggeber: Privat